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Amtseinsetzung von Bürgermeister Kurt Wackler | 03.04.2014

Am Donnerstag, 20. März 2014, fand in der mit gut 300 Gästen voll besetzten und frühlingshaft geschmückten Sport- und Festhalle Satteldorf die Verpflichtung von Bürgermeister Kurt Wackler für seine dritte Amtsperiode statt. Den sehr gelungenen, musikalischen Auftakt der Veranstaltung übernahm der Männerchor der KSG Ellrichshausen unter der Leitung von Tilmann Schüttler mit zwei schwungvollen und humorvollen Liedern.

Der stellvertretende Bürgermeister Matthias Strasser konnte neben Bürgermeister Kurt Wackler mit seiner Gattin und Familie auch Landrat Gerhard Bauer begrüßen. Sein Willkommensgruß ging auch an die Vertreter der örtlichen Betriebe, Vereine, Kirchen, Schule sowie an ehemalige und aktuelle Gemeinde- und Ortschaftsräte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde sowie alle Gäste.

In seiner Ansprache führte Herr Strasser aus, dass die hohe Wahlbeteiligung und das sehr gute Ergebnis bei der dritten Wahl von Herrn Wackler zum Bürgermeister der Gemeinde Satteldorf die breite Zustimmung zu seiner Amtsführung und seinem Amtsverständnis gezeigt hat. Sein Blick galt vor allem auch dem Menschen Kurt Wackler und er bezeichnete ihn als bürgernah, ausgleichend, gerecht, warmherzig, zielgerichtet und sparsam, jedoch nicht geizig, direkt ohne zu verletzen und zukunftsorientiert. Mit einem Rückblick auf die vergangenen acht Jahre erinnerte Herr Strasser für jedes Jahr auf der einen Seite auf Geschehnisse auf der ganzen Welt und zum anderen in der Gemeinde Satteldorf. Über 900 öffentliche Tagesordnungspunkte wurden in Gemeinderatsitzungen erledigt und viele wichtige und zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Nicht unerwähnt blieb neben dem unermüdlichen Einsatz auch das gute und sparsame Wirtschaften, das sich auch durch die seit Ende 2008 feststehende Schuldenfreiheit der Gemeinde Satteldorf zeigt. 135 Millionen Euro beträgt die Summe aller Haushalte in der zweiten Amtszeit von Herrn Wackler – eine stolze Summe. Persönlich gab Herr Strasser die Gedanken von Axel Kühner zum Umgang mit der Zeit dem „alten und neuen“ Bürgermeister mit auf den Weg. Mit in den Dank bezog er auch Frau Wackler mit ein und überreichte einen Blumenstrauß sowie dem Bürgermeister ein Geschenk des Gemeinderates. Anschließend nahm er die Vereidigung und Verpflichtung von Bürgermeister Kurt Wackler vor.

Im ersten Anlauf hat Bürgermeister Kurt Wackler vor 16 Jahren die Wahl zum Bürgermeister gewinnen können und dies nie bereut, wie Landrat Gerhard Bauer ausführte. So war die Kandidatur für die dritte Amtszeit keine Überlegung und der Landrat unterstrich, dass der Gemeinde Satteldorf nichts Besseres passieren konnte. Die „Traumquote“ bei der Wiederwahl ist Dank, Anerkennung und Vertrauensbeweis für die Leistung und die Arbeit des Amtsinhabers in der lebendigen und aktiven Gemeinde Satteldorf. Er nannte Bürgermeister Wackler einen „pragmatischen Idealist“ mit Herz und Verstand, Humor und der Fähigkeit, Nähe statt Distanz zu erzeugen. In Satteldorf wurde Beachtliches erreicht, es wurde vorausschauend und nachhaltig gehandelt. Nicht nur innerhalb der Gemeinde, auch über die Gemeindegrenzen hinaus genießt Bürgermeister Wackler ein hohes Ansehen und ist auch dort sehr aktiv, beispielsweise im Kreistag oder im Landesvorstand des Gemeindetages Baden-Württemberg. Er danke Bürgermeister Wackler für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschte auch künftig viel Erfolg und Kraft für die anstehenden Aufgaben. Frau Wackler erhielt ein Blumengutschein, dem Bürgermeister überreichte er ein Weingeschenk sowie einen Gutschein für einen Konzertbesuch.

In seinem Grußwort für die Kirchen und die Schule freute sich Pfarrer Kaiser über das gute und faire Verhältnis zu Bürgermeister Wackler in der langen Zeit der vergangenen 16 Jahre. Für die Wünsche von Kirche und Schule hat er ein stets offenes Ohr und kümmert sich stets in Ruhe, engagiert und überlegt um die vorgetragenen Anliegen. Schmunzelnd unterstrich Pfarrer Kaiser, dass sich der Schultes nicht über den Tisch ziehen lässt, im Gegenzug aber auch seine Partner nie selbst über den Tisch zieht. Er versucht stets, das Bestmögliche zu tun um gemeinsam das Ziel zu erreichen. Seine ausgleichende Art und sein diplomatisches Geschick hob er dabei hervor und wünschte Bürgermeister Wackler eine gesegnete, gute neue Amtszeit als „unser“ Bürgermeister.

Mit Blick auf den kalendarischen Frühlingsanfang stellte Dieter Blumenstock in seinem Grußwort für die örtlichen Vereine fest, dass mittlerweile in den vergangenen 16 Jahren viele Jahreszeiten vergangen sind. Immer ist Bürgermeister Wackler daran gelegen, für ein gutes Miteinander in der Gemeinde von Gemeinde, Verwaltung, Kirchen, Schulen und Vereine zu sorgen. Stets hat er ein offenes Ohr für die Anliegen der Vereine und unterstützt diese im Rahmen der Möglichkeiten. Das Interesse am Vereinsleben ist groß und Bürgermeister Wackler nimmt rege daran teil. Für die Harmonie, Offenheit und Fairness ist man in der Gemeinde Satteldorf dankbar, es wird stets ein Konsens gesucht und gefunden. Das ehrenamtliche Engagement wird vom Bürgermeister hoch geschätzt und anerkannt und im Gegenzug sind auch die Vereine weiterhin gerne bereit, die Gemeinde nach besten Kräften zu unterstützen. Als bunten und farbenfrohen Frühlingsgruß überbrachten acht Kinder aus der Gemeinde aus acht verschiedenen Vereinen Blumen, die zusammen einen schönen Strauß für Frau Wackler ergaben. Augenzwinkernd überreichte Herr Blumenstock dem Bürgermeister aufgrund seiner Aufgeschlossenheit der modernen Technik gegenüber ein Tablet, aus „Budgetgründen“ allerding aus Schokolade.

Das hervorragende Wahlergebnis ist nicht nur Anerkennung der Arbeit eines Einzelnen, sondern Ausdruck dafür, dass in der Gemeinde Satteldorf gemeinsam gut gearbeitet und viel geleistet wird, unterstrich Bürgermeister Wackler in seiner Ansprache. Ein umfangreiches Arbeitsprogramm wurde geleistet und Satteldorf mit Gröningen und Ellrichshausen stellt ein intaktes Gemeinwesen dar, das auch von außen positiv wahrgenommen wird. Die Arbeit und das Tun in der Gemeinde werden von einem gegenseitigen hohen Vertrauen getragen. Die früheren Gemeinderäte und Bürgermeister der Altgemeinde Satteldorf, Ellrichshausen und Gröningen haben in der Zeit der Kommunalreform Weitblick bewiesen. Mit der Neubildung der Gesamtgemeinde Satteldorf wurde ein tragfähiges Gemeinwesen gebaut, das Beste was für die Menschen in diesen drei Altgemeinden möglich war. Ausdrücklich erinnerte er auch an seine beiden Amtsvorgänger in der Gesamtgemeinde, Bürgermeister Hommel und Bürgermeister Ströbel, die in ihrer Zeit das Mögliche geleistet, die besten Grundlagen geschaffen und ein bestelltes Haus übergeben haben. Bürgermeister Wackler hielt kurz Ausschau auf die anstehenden Aufgaben, wobei insbesondere die demografische Veränderung große Herausforderungen stellt. Familienfreundlichkeit und ein gutes Dienstleistungsangebot für alle Altersgruppen ist eine Daueraufgabe. Bei allen Überlegungen und Entscheidungen sind politische Rahmenbedingungen und Weichenstellungen zu bedenken und ggf. muss auch das kommunale Selbstverwaltungsrecht eingefordert werden bzw. der Politik gegenüber noch deutlicher Position bezogen werden. Abschließend unterstrich er, dass zu einem lebenswerten Umfeld und zum Wohlfühlen in der Gemeinde es gilt, dass bei allem der Mensch, der einzelne Bürger und ein menschliches Miteinander im Blick steht. Er wünschte sich, dass die Zusammenarbeit und das Zusammenspiel aller gesellschaftlichen Kräfte, insbesondere der Vereine, der Kirchengemeinden und der bürgerlichen Gemeinde als der drei Säulen des Gemeinwesens, auch in Zukunft hervorragend funktioniert.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden die Gäste bestens durch den Förderverein der Spielvereinigung Gröningen-Satteldorf bewirtet. Beim Stehimbiss entstanden noch viele interessante und gute Begegnungen, sodass die Gäste gerne blieben.

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