Aktuelles

Kindertagesbetreuung | 18.06.2020

Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Das Infektionsgeschehen hat sich in Baden-Württemberg auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Eine im Auftrag der Landesregierung beauftragte Studie der Universitätsklinik Heidelberg bestätigt nun, dass Kinder unter 10 Jahren einen sehr viel geringeren Anteil am Pandemiegeschehen haben als ursprünglich angenommen. Deshalb können wir ab dem 29. Juni 2020 zurückkehren in einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen.

Wir als Gemeinde freuen uns sehr, einen weiteren Schritt in Richtung eines normalen Kindergarten-Alltags zu machen. Ab Montag, den 29. Juni 2020, können wir endlich wieder alle Kinder in unseren Einrichtungen begrüßen.

Oberste Priorität hat weiterhin der Schutz der Gesundheit. Für das Gelingen des Konzeptes ist deshalb Solidarität, Achtsamkeit und aktive Mitwirkung aller Beteiligten zwingend erforderlich. Werden die Regeln zur Öffnung der Kindertageseinrichtung nicht eingehalten, erhöht sich das Risiko eines konkreten Infektionsgeschehens mit der Folge, dass die Einrichtung wieder geschlossen werden müssen.

Somit haben wir einige Vorgaben, nach welchen wir ab dem 29 Juni wieder zurück in den pandemiebedingten Regelbetrieb gelangen:

Die Abstandsregelungen können im Kindergarten nicht so eingehalten werden, wie im öffentlichen Leben. Kinder brauchen die Zuneigung vom Fachpersonal, wie auch den Kontakt untereinander. Folglich besteht keine Abstandsregelung im Kindergarten untereinander. Allerdings müssen die Fachkräfte untereinander, wie auch der Abstand zu den Eltern muss stets beibehalten werden und mindestens 1,5 Meter betragen. Die Personen, welche die Kinder in die Einrichtung bringen, müssen einen Mund-Nasenschutz tragen. Die Eltern und andere Personen, die das Kind zur Kindertagesbetreuung bringen, müssen frei von Krankheitssymptomen sein. Die Kinder müssen weiterhin an der Eingangstür der jeweiligen Einrichtung bei einer Fachkraft abgegeben, niemand darf den Kindergarten betreten.

Wir sind zudem dazu angehalten, die Buchungszeiten nicht mehr flexibel zu gestalten. Daher müssen sich wieder auf feste Zeiten am Tag festlegen und diese den Fachkräften mitteilen. Ebenso wird sich die Betreuungszeit im Kinderhaus Obere Gasse und Am Dorfplatz auf 16:00 Uhr reduzieren. Aktuell ist es uns nicht möglich die bereits wenig genutzten Randzeiten abzudecken. Dennoch freuen wir uns sehr darüber, dass wir den Kindern weiterhin ein großes Zeitfenster von maximal 9 Stunden Betreuung gewährleisten können.

Um dem Infektionsschutzgesetz weiter gerecht zu werden, wird es ab dem 29 Juni 2020 keine offene Gruppenarbeit im Kindergarten mehr geben. Wir sind dazu angehalten, stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen mit den jeweiligen pädagogischen Fachpersonal aufzustellen. Somit kehren die Kinder am Montag, 29 Juni 2020, wieder zurück in ihre Stammgruppe. Die Einrichtungen werden den Eltern im Laufe der nächsten Woche detailliertere Informationen hierzu geben.

Außerdem dürfen die Kinder weiterhin nur gesund in die Einrichtung kommen, wir behalten uns vor, die Fiebermessung am Morgen weiter durchzuführen. Bei einer Temperatur von 38,5 Grad werden wir das Kind abholen lassen. Alle Eltern und alle Beschäftigten müssen ein Formular ausfüllen, welche ihren Gesundheitszustand bestätigen, dieser wird im Kindergarten dokumentiert. Das entsprechende Formular, erhalten Sie von den Einrichtungen.

Ab dem 6.Juli 2020 werden wir langsam mit den Eingewöhnungen beginnen. Wir versuchen, alle ausstehenden Eingewöhnungen bis zu den Sommerferien abzuschließen.  

Ebenso bleibt es bei der Sommerferienschließung von 3 Wochen. Der Plan, welche den Eltern bereits letztes Jahr ausgehändigt wurde, bleibt weiterhin gültig.

Auch möchten wir vorab informieren, dass es dazu kommen kann, dass wir in einigen Einrichtungen bis auf weiteres kein Mittagessen anbieten werden, da wir sonst die Vorgaben des Landes und den Hygieneschutz nicht einhalten können.

Im Zuge des Regelbetriebes unter Pandemieregelungen, fallen die Kita-Gebühren wieder im vollen Umfang für alle Beteiligten an.

Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört sind dafür verantwortlich, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Kindertageseinrichtung für das Kind gesundheitlich verantwortbar ist. Hierzu ist die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung erforderlich.

Nach wie vor handelt es sich um eine besondere Situation. Eine Rückkehr zu einem Kita- Alltag, wie er vor der Corona- Pandemie war, wird es so schnell nicht geben.

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