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In die Kitas kehrt langsam das Leben | 22.05.2020

Seit dem 17. März 2020 sind unsere Kindergärten aufgrund der Corona-Krise für den Normalbetrieb geschlossen. Zunächst gab es lediglich nur für Kinder, deren Eltern in einem systemrelevanten oder präsenzpflichtigen Beruf tätig sind eine Notbetreuung.

Mit den ersten Lockerungen im öffentlichen Leben wurde nun auch die Betreuung im Kindergarten erweitert.

Am vergangenen Montag wurde die Betreuung der Kinder in Richtung eines reduzierten Regelbetriebs ausgeweitet und soll in den kommenden Wochen schrittweise auf bis zu 50% der Kinder erhöht werden. Die Deckelung der Belegung der Gruppen ist durch das Land zwingend vorgeschrieben.

Dieser reduzierte Regelbetrieb wird nach wie vor nicht wie der normale Kindergartenbetrieb vor Corona aussehen und nur eine Regelzeit von max. 6 Stunden/Tag umfassen. Folglich starteten am Montag, den 18. Mai 2020 ca. 50 Vorschulkinder und einige Krippenkinder von 7:30 – 13:30 Uhr in den reduzierten Regelbetrieb.

Die Kinder werden in ihrer jeweiligen Einrichtung in kleinen Gruppen betreut. Auch die Spielzeiten im Garten werden in den Einrichtungen aufgeteilt, sodass sich keine größeren Gruppen bilden.

In der nächsten Woche, wird mit den 5-Jährigen und nach Möglichkeit mit deren Geschwisterkindern im selben Umfang in den reduzierten Regelbetrieb gestartet. In der darauffolgenden Woche, werden wieder die Vorschulkinder, deren Geschwisterkinder und gegebenenfalls die jüngeren Kinder aufgenommen. Die Möglichkeiten zur Aufnahme, werden in jeder Einrichtung sogfältig geprüft und dann den Eltern mitgeteilt. Da der Infektionsschutz stets oberste Priorität hat, wird in den kommenden Wochen ein wöchentlicher Wechsel der Kinder immer weiter aufgebaut, sodass allen Kindern eine zeitweise Betreuung ermöglicht werden kann. Frühestens wenn sich der reduzierte Regelbetrieb im Kindergarten stabilisiert hat und wir mit der Belegungsobergrenze zu Recht kommen, können neue Kinder in die jeweiligen Einrichtungen eingewöhnt werden.

In der Krippe wird aktuell noch an einem Konzept für den reduzierten Regelbetrieb gearbeitet. Dieser Bereich muss aus pädagogischer Sicht anders gesehen werden und benötigt somit noch ein bisschen Zeit.

Die Notbetreuung läuft neben dem reduzierten Regelbetrieb immer separat. Die Kinder, welche bei der Notbetreuung angemeldet sind, kommen zu ihrer angegebenen Zeit und werden nicht mit den Kindern des reduzierten Regelbetriebs gemischt.

Ferner findet sowohl in der Notgruppenbetreuung als auch im reduzierten Regelbetrieb, eine tägliche Fiebermessung statt und Eltern werden gebeten bei der Übergabe Ihrer Kinder einen Mundschutz zu tragen.

In den kommenden Pfingstferien wird es darüber hinaus keine Schließtage geben und eine Notbetreuung sowie ein reduzierter Regelbetrieb angeboten. Über die Sommerschließung wird zeitnah informiert werden.

Die Anforderungen an den Infektionsschutz auf der einen Seite und die pädagogische

Fragen, Bedürfnisse von Kindern und Eltern sind dieser Zeit eine große Herausforderung für unsere Kindertagesstätten. Coronabedingt können auch weiterhin nicht alle Betreuungsbedarfe und -wünsche der Eltern erfüllt werden. Wir bitten um Verständnis, dass nur Schritt für Schritt - immer mit Blick auf die Infektionszahlen unter Beachtung der Regelungen des Landes - eine Öffnung des Kitabetriebs erfolgen kann.

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