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Kindergartenanbau an der Turnhalle Gröningen | 03.12.2020

Die Betreuung der 3 Gruppen des Kindergartens Gröningen erfolgt aktuell zum einen im Schulgebäude und zum anderen in den Räumlichkeiten, die an die Turn- und Festhalle Gröningen angebaut sind. Sowohl die positive Entwicklung der Kinderzahlen, als auch die Veränderung des Angebots mit Mittagessen, verlängerten Öffnungszeiten, Ruhemöglichkeiten etc. bringen veränderte räumliche Anforderungen mit sich. Zudem ist mit Blick auf den Personaleinsatz, die Aufsichtspflicht und auch die Personalplanung eine Betreuung unter einem Dach anzustreben. Darüber hinaus sind die Räumlichkeiten im Untergeschoss des Schulgebäudes nicht mehr zeitgemäß, die Nebenräume als auch die Sanitärräume entsprechen nicht mehr dem Bedarf und den aktuellen Anforderungen. Aus diesem Grund hatte der Gemeinderat beschlossen, den vorhandenen Kindergarten als Anbau an der Turnhalle zu erweitern und dort eine „Kita unter einem Dach“, in dem alle Kinder gemeinsam betreut werden können, zu errichten.

Mit der Planung beauftragt wurde das Architekturbüro Frank Schneider aus Ilshofen. Die ersten Überlegungen zum Flächenlayout wurden unter Einbeziehung der Kindergartenfachkräfte erarbeitet und Anfang des Jahres im Gemeinderat beraten und festgelegt. Der Anbau wird vom bestehenden Kindergarten nach Osten hin entwickelt und berücksichtigt die Anforderungen an eine zeitgemäße Kindertagesbetreuung. So sind die Notwendigkeiten der Barrierefreiheit ebenso wie der Mittagsessensversorgung, der Ruhemöglichkeiten sowie eines ausreichenden Flächenprogramms berücksichtigt.

Nach der Festlegung des Flächenlayouts wurde die Planung weiterentwickelt und mit den verschiedenen Fachbehörden und Genehmigungsbehörden frühzeitig abgestimmt. Im Juli des Jahres wurden die Planentwürfe in den Gremien abschließend befürwortet und die Baugenehmigungsplanung frei gegeben. Die beiden neuen Gruppenräume für die Ü3-Betreuung – ergänzt jeweils mit einem Intensiv- bzw. Kleingruppenraum sowie eines Abstellraums- sind nach Süden ausgerichtet. Nach Norden gehen der Ruheraum, die sanitären Einrichtungen, die Mensa mit Küche sowie der Aufenthaltsraum für die Erzieherinnen. Durch die Mitte des Gebäudes zieht sich ein Spielflur. Durch Öffnung einer beweglichen Wand zwischen Mensa und Spielflur kann ein großflächiger Funktionsbereich, z.B. für besondere Anlässe, geschaffen werden.

Der Baukörper nach Süden hin wird mit einem Pultdach überdacht, nach Norden wird der Übergang zur Turnhalle als Flachdach vorgesehen. Der Außenbereich ist höhenmäßig an das Gebäude anzupassen, damit die Barrierefreiheit gewährleistet ist. Insgesamt beträgt die Nutzfläche der neu zu schaffenden Räumlichkeiten 381 m², der Bruttorauminhalt der Baumaßnahme liegt bei 2.473 m³.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme einschl. Planungs- und Baunebenkosten sowie Einrichtung und Mobiliar nebst Erweiterung der Außenanlagen liegen nach der aktuellen Kostenschätzung bei rund 1,5 Millionen Euro.

Die einzelnen Fachplanungen sind mittlerweile in Auftrag gegeben. Das Baugesuch ist bei der Baurechtsbehörde zur Genehmigung eingereicht. Die aktuelle Verwaltungsvorschrift zum Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung wurde am 18.11.2020 in Kraft gesetzt. Der vorsorglich vorbereitete Förderantrag wurde umgehend beim Regierungspräsidium eingereicht. Aktuell die Ausschreibung der Arbeiten vorbereitet. Ziel ist es, mit den Bauarbeiten im zeitigen Frühjahr 2021 zu beginnen.

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