Grund- und Werkrealschule

Die Schule Satteldorf wird künftig als Grund- bzw. Werkrealschule geführt, wie Bürgermeister Kurt Wackler den Gemeinderat informierte. Auf Grund der Kooperation mit der Leonhard-Sachs-Schule in Crailsheim wurde dies von der staatlichen Schulverwaltung so festgelegt.

 


Feuerwehrmagazin Ellrichshausen

Nach dem Feuerwehrbedarfsplan der Gemeinde ist neben dem Zentralen Feuerwehrmagazin für die Bereiche Satteldorf und Gröningen die Außenabteilung Ellrichshausen mit einem Standort zu erhalten. Dies ist aufgrund der Entfernungen und der einzuhaltenden Einsatzzei-ten unumgänglich. Um die räumlichen und sächlichen Voraussetzungen auf den aktuellen Stand zu bringen, wurde zuerst das Zentrale Feuerwehrmagazin für Satteldorf und Gröningen realisiert. Als nächster Schritt steht nun, so Bürgermeister Kurt Wackler, die Umsetzung des Feuerwehrmagazins für die Außenabteilung Ellrichshausen an.

Im Ortschaftsrat Ellrichshausen und anschließend mit der Feuerwehr wurde über verschiede-ne Varianten beraten. Der ausgesuchte Planentwurf wurde nun vorgestellt, wobei die beiden gut erhaltenen Scheunen nördlich des Rathauses Ellrichshausen erhalten bleiben. Der Zwi-schenbau soll abgebrochen werden. Zurückversetzt wird ein Neubau mit zwei Fahrzeugboxen giebelseitig zur Schulstraße. Ein Anbau mit Schleppdach ist für den Sanitär- und Lagerbereich vorgesehen. Der Umkleide- und Aufenthaltsbereich wird in der nördlichen Scheune eingerich-tet. In Abstimmung mit der Feuerwehr wurde gegenüber der im Ortschaftsrat verabschiedeten Variante der Umkleidebereich vergrößert, um analog der Situation im Zentralen Feuerwehr-magazin in Satteldorf sowohl die einzelnen Spinde als auch die Abstände zwischen den Spin-den in ausreichender Größe vorsehen zu können. Da sich dadurch der ursprünglich für Büro und Aufenthaltsbereich vorgesehene Raum deutlich verkleinert, wurde von der Verwaltung vorgeschlagen, dass über das Jahr die vordere Räumlichkeit, die im Rahmen des Weih-nachtsbasars mitgenutzt wird, als Aufenthaltsraum für Nachbesprechungen nach Übungen und ähnlichem der Feuerwehr zur Verfügung steht.

Der mit der Planung beauftragte Architekt Wolfgang Kuhn erläuterte die städtebauliche Über-legung, dass das schöne Scheunenensemble in der markanten Ortssituation in Ellrichshausen erhalten werden soll. Beim Hauptbaukörper, der neu entstehenden Fahrzeughalle, wurde Wert auf ausreichende Maße und entsprechende Höhe gelegt. Der WC-Bereich ist gesondert von außen nutzbar und kann so beispielsweise bei Festivitäten wie dem Weihnachtsbasar separat mitgenutzt werden. Der Zugang zum Dachraum wird über eine Außenstahltreppe an der östlichen Außenwand vorgesehen. Auch die Technik, insbesondere Lüftung und Absaug-vorrichtungen, sind analog der Planung im ZFM in Satteldorf vorgesehen. Für die Heizung wird eine Pelletsheizung vorgesehen, von der auch das Rathaus mitversorgt wird. Diese soll im bestehenden Feuerwehrmagazin untergebracht werden.

Nach dem heutigen Stand sind für die Gesamtmaßnahme Kosten in Höhe von 430.000 € zu erwarten bei einer voraussichtlichen Förderung von ca. 105.000 €, wie Bürgermeister Kurt Wackler erläuterte. Nach kurzer Diskussion wurde die Planung vom Gemeinderat festgestellt und die Verwaltung bzw. das Planungsbüro beauftragt, auf dieser Grundlage die Pläne für das Baugesuch zu erarbeiten und den notwendigen Förderantrag zu stellen.

 


Erschließungsbeitrag Gewerbepark II

Die Erschließung des zweiten Abschnittes im Gewerbepark Satteldorf ist öffentlich ausge-schrieben, wie Bürgermeister Kurt Wackler den Gemeinderat informierte. Es laufen Verhand-lungen mit verschiedenen Interessenten, die Veräußerung der ersten Baugrundstücke im zweiten Bauabschnitt steht an. Der Gemeinderat legte dazu fest, dass der Erschließungsbei-trag im Wege der vorherigen Ablösung über eine entsprechende Vereinbarung mit dem Er-werber abgerechnet wird. Dem Gemeinderat wurde die Kalkulation des Ablösebetrags vorge-stellt, wobei die erschließungsbeitragsfähigen Kosten unter Berücksichtigung des gemeindli-chen Eigenanteils der entsprechenden Grundstücks- bzw. Nutzfläche im Baugebiet gegen-über gestellt wird. Der Ablösebetrag für den Erschließungsbeitrag wurde auf 6,94 €/m² Nutz-fläche festgesetzt, dieser Betrag fließt in den Gesamtverkaufspreis für die Gewerbefläche ein.

 

Erschließungsbeitrag „Winterwiesen II“

Das Baugebiet „Winterwiesen II“ wird derzeit erschlossen, die Erschließungsmaßnahme steht vor dem Abschluss. Demnächst wird mit dem Bauplatzverkauf begonnen. Auch für das Bau-gebiet „Winterwiesen II“ legt der Gemeinderat fest, dass der Erschließungsaufwand abschlie-ßend über eine entsprechende Vereinbarung abgelöst wird und in den voll erschlossenen Kaufpreis einfließt. Die Kalkulation wurde vorgestellt, es wurde ein Ablösebetrag für den Er-schließungsbeitrag in Höhe von 31,69 €/m² Nutzfläche festgelegt.

 


Erschließungsbeitrag Gewerbegebiet Anger

Im „Gewerbegebiet Anger“ soll kleineren örtlichen Handwerks- und Dienstleitungsbetrieben die Möglichkeit zum Erwerb einer Fläche gegeben werden. Die Fläche zwischen dem Zentra-len Feuerwehrmagazin und der Straße Am Bahnhof wird derzeit erschlossen, auch diese Flä-chen sollen nun zum Verkauf angeboten werden. Einzelne Anfragen bestehen, die allerdings noch nicht konkretisiert worden sind. Auch für dieses Gebiet legte der Gemeinderat fest, dass der Erschließungsbeitrag abschließend über eine Vereinbarung abgelöst wird. Die Kalkulation wurde vorgestellt und der Ablösebetrag von dem Erschließungsbeitrag auf 10,35 € je m² Nutz-fläche festgelegt.

 


Breitbandversorgung

Im Jahr 2010 hatte der Gemeinderat auf Vorschlag der Verwaltung eine Konzeption zur Ver-besserung der Breitbandversorgung in der Gemeinde erstellt. Daraufhin wurden die entspre-chenden Anträge aus dem Sonderförderprogramm der Breitbandversorgung über das Ent-wicklungsprogramm Ländlicher Raum gestellt. Für den Vorwahlbereich 07951 ergab sich dann der günstige Fall, dass von der Telekom als Pilotprojekt der VDSL-Ausbau erfolgte, oh-ne dass eine öffentliche Förderung bzw. der Einsatz kommender Mittel erforderlich waren. In diesem Vorwahlbereich konnte die Übertragungsgeschwindigkeit somit auf 25 bis 50 MB ver-bessert werden. Als zweiter Schritt ist der Bereich Gröningen mittlerweile über eine Glasfaser-kabelanbindung angeschlossen und die bauliche Verbesserung abgeschlossen. Es steht noch das Einpflegen durch die Telekom an, dann ist die Verbesserung in diesem Bereich abge-schlossen. Dies betrifft auch den Teilort Bölgental, wobei zu beachten ist, dass die Übertra-gungsgeschwindigkeit mit der Entfernung abnimmt. Eine Übertragungsgeschwindigkeit von 2 MB wurde für Bölgental in Aussicht gestellt. Im Herbst wird die Telekom und deren Vertriebs-partner das neue Angebot bewerben.

Der am schlechtesten versorgte Bereich in der Gemeinde sind die Ortschaften Bronnholzheim und Helmshofen. Nachdem trotz Drängen der Gemeinde von der Telekom in diesem Bereich lange nichts passiert ist, wurde die Verbesserung ausgeschrieben, wobei auch eine Funklö-sung neben der Kabellösung möglich gewesen wäre. Nunmehr ist die Telekom wieder aktiv geworden und mit einem Vorschlag zur Anbindung an das Glasfasernetz bei  Triftshausen auf die Gemeinde zugekommen. Diese Variante bedeutet jedoch einen sehr hohen Aufwand zu-nächst für die Verlegung von Leerrohren, später müsste dann das Glasfaserkabel eingezogen werden. Von Seiten der Gemeinde wurde alternativ vorgeschlagen, dass eine günstigere Va-riante über eine Anbindung aus Glasfasernetz von der B 290 bei Gröningen her kommend angegangen wird. Dabei soll von Gröningen bis Helmshofen die still gelegte alte Wasserlei-tung genutzt werden, sodass nur von Helmshofen bis zur K 2503 bei Bronnholzheim ein neu-es Leerrohr zu verlegen wäre. Auf dieser Grundlage sollen nun die entsprechenden Anträge auf Förderung gestellt werden.

Die Umsetzung der Verbesserung der Breitbandversorgung stellt sich im Ortsbereich Ellrichs-hausen am schwierigsten dar. Auf eine erfolgte Ausschreibung hat nicht ein Anbieter Interes-se am Ausbau gezeigt. Es liegt daran, dass eine Verbesserung nur über einen Anschluss an die Vermittlungsstelle in Schnelldorf möglich ist. Die Legung einer direkten Trasse im Bereich des Beegbergs wäre sehr aufwändig, man müsste für diesen Anschluss mit Gesamtkosten von knapp einer viertel Mio. € rechnen. Die Versorgungsgeschwindigkeit in Ellrichshausen ist nicht so schlecht wie beispielsweise in Helmshofen oder Bronnholzheim, eine Übertragungs-geschwindigkeit von 1 MB wird weitestgehend erreicht. Die Maßnahme in Ellrichshausen soll-te daher zunächst zurückgestellt werden, vielleicht kann eine kostengünstigere Lösung im Zusammenhang mit einer Ausbaumaßnahme der Kreisstraße zwischen Ellrichshausen und Schnelldorf zur gegebenen Zeit gefunden werden. Der Gemeinderat nahm nach kurzer Dis-kussion den Sachstandsbereicht zur Breitbandversorgung und die vorgesehene Vorgehens-weise zustimmend zur Kenntnis.

 


Änderung des Flächennutzungsplanes – Vorrangflächen für Windenergie

Im Juni hatte der Gemeinderat Satteldorf dem Aufstellungsbeschluss der Flächennutzungs-planänderung 01/2012 entsprechend dem Raumgutachten zur Prüfung von Standorten von Windkraftanlagen zugestimmt. In den Gemeinderäten Crailsheim und Stimpfach waren gleich lautende Beschlüsse gefasst worden, nicht jedoch im Gemeinderat Frankenhardt. Nachdem die Vertreter im Gemeinsamen Ausschuss weisungsgebunden gemäß den jeweiligen Ge-meinderatsbeschlüssen sind, wurde folgerichtig in der Sitzung des Gemeinsamen Ausschus-ses am 24. Juli 2012 die Aufstellungsbeschlüsse mit den Stimmen aus Crailsheim, Stimpfach und Satteldorf gefasst. Gegen diese Entscheidung wurde von der Gemeinde Frankenhardt Einspruch eingelegt. Die anders lautende Meinung aus Frankenhardt war damit begründet worden, dass ein größerer Abstand zu Wohngebieten wie im Planentwurf eingezeichnet ge-fordert wurde. Andererseits wäre jedoch für sonstige Wohnplätze ein deutlich geringer Ab-stand dann vorgesehen. Von diesem Einwand wurde jedoch mittlerweile wieder Abstand ge-nommen und für alle Wohnplätze der geltende Abstand von 700 m bestätigt. Aus Gründen der Gleichbehandlung aller Bürger ist zu jeder Wohnbebauung unabhängig von der Einstufung und Gebietscharakteristik derselbe Abstand einzuhalten, wie Bürgermeister Kurt Wackler un-terstrich. Auf den Einspruch der Gemeinde Frankenhardt hin wurde der bisherige Entwurf des Raumgutachtens nochmals sorgfältig geprüft und aufgearbeitet. Dabei wurde auf den Vorrang der Forstwirtschaft, Überlastungsschutz und zu hohe Konzentration von Windkraftstandorten im Bereich rund um Honhardt festgestellt und eingearbeitet, sodass die ursprünglich geplante Vorrangfläche 4 zwischen Honhardt und Gründelhardt herausgenommen werden soll. Die anderen sieben Standorte für Windenergie bleiben unverändert bestehen. Auf dieser Grund-lage stimmte der Gemeinderat dem geänderten Aufstellungsbeschluss zu.

 


Baugesuche und Bauvoranfragen

Der Gemeinderat stimmte der Erstellung einer Dachgaube und Teilausbau des Dachgeschos-ses auf Flst. 1066, Hengstfelder Straße 6 in Bronnholzheim zu.

Ebenso wurde das Einvernehmen zur Erweiterung der Sozialräume auf Flst. 2677/1, Diesel-straße 13, in Satteldorf erteilt.

Positiv gesehen wurde der Neubau eines Wohnhauses auf Flst. 2239, Ellrichshäuser Haupt-straße 8 in Ellrichshausen.

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