
Ausflugsziele
Unsere Gemeinde liegt inmitten der reizvollen hohenlohischen Landschaft, mit tiefeingeschnittenen Tälern von Jagst und Gronach – und jeder Menge Ausflugsziele. Im Folgenden stellen wir einige davon vor:
Hammerschmiede Gröningen – Traditionelles Handwerk live erleben
Die Hammerschmiede Gröningen im idyllischen Gronach- und Jagsttal ist ein einzigartiges Erlebnis für alle, die sich für altes Handwerk und technische Geschichte begeistern. Das 1804 erbaute Kulturdenkmal zeigt auf beeindruckende Weise den Übergang vom traditionellen Handwerk zum Industriezeitalter. Besucher erleben live, wie Schmiedemeister das glühende Eisen mit Wasserkraft und Geschick in Form bringen.
Jeden ersten Sonntag im Monat öffnen sich während der Saison von April bis Oktober die Tore der Schmiede für spannende Vorführungen. Fachkundige Führungen vermitteln dabei interessante Einblicke in die Schmiedekunst und das Leben der Handwerker im 19. Jahrhundert. Tipp: Führungen können auch direkt über das Rathaus der Gemeinde gemeinde(at)satteldorf.de vereinbart werden.
Ein weiteres Highlight ist die original eingerichtete Wohnung aus dieser Zeit, die den Alltag vergangener Generationen anschaulich macht.
Die Umgebung der Hammerschmiede lädt zu abwechslungsreichen Wanderungen durch das Gronach- und Jagsttal ein. Im Anschluss lockt die gemütliche Schmiedegaststätte mit regionalen Spezialitäten zur Einkehr. Diese hat während der Saison samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie freitags ab 17 Uhr geöffnet.
Wanderrouten
Wandern am Bach und Fluss entlang, auf Steinen oder kleinen Brücken, direkt in herrlicher Natur? Wer das möchte, muss nicht ins Allgäu oder gar noch weiter wegfahren – sondern lediglich an den Parkplatz der Hammerschmiede an der Kreisstraße zwischen Gröningen und Bölgental, direkt vor unserer Haustür. Dieser ist Ausgangspunkt für gleich drei idyllische Wanderrouten.
Wanderer können sich zwischen einer ein-, zwei- und einer dreistündigen Tour entscheiden, wobei eine jede an der Hammerschmiede vorbei und teilweise durch das Gronach- und Jagsttal führt. Weitere Highlights der Touren sind unter anderem die Anhäuser Mauer und der Heinzenmühlensteg.
Ausgangspunkt für alle Touren ist der Parkplatz an der Hammerschmiede (an der K 2508 zwischen Gröningen und Bölgental).
Anhäuser Mauer – Ein stiller Zeitzeuge
Inmitten der offenen Landschaft zwischen Bölgental und Wallhausen erwartet Besucherinnen und Besucher ein ganz besonderes Kulturdenkmal: die Anhäuser Mauer, der letzte erhaltene Rest des ehemaligen Klosters Anhausen. Weithin sichtbar erhebt sich die rund 17 Meter hohe Mauer des hochgotischen Chores eindrucksvoll aus dem freien Feld und lädt zum Innehalten und Entdecken ein.
Ein besonderes Highlight sind die vier gut erhaltenen Grabdenkmäler der Herren von Bebenburg, die sich an der Innenseite der Mauer befinden. Sie verleihen dem Ort eine außergewöhnliche historische Atmosphäre und machen die Anhäuser Mauer zu einem einzigartigen Zeugnis mittelalterlicher Geschichte in der Region.
Das Kloster Anhausen wurde im Jahr 1403 an der Stelle einer älteren Kapelle gegründet. Nach der Auflösung des Klosters im 16. Jahrhundert und einer wechselvollen Nutzung verfielen die Gebäude nach und nach. Erst 1925 wurde die verbliebene Mauer unter Denkmalschutz gestellt. In den Jahren 1996 und 1997 erfolgte eine umfassende Sanierung durch die Gemeinde Satteldorf in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg.
Heute ist die Anhäuser Mauer ein lohnendes Ausflugsziel für Spaziergänger, Radfahrer und kulturhistorisch Interessierte – ein Ort der Ruhe, der Geschichte und der besonderen Stimmung, eingebettet in die reizvolle Landschaft rund um Satteldorf. Wer sie einmal erblickt hat, wird diesen eindrucksvollen Moment mit Sicherheit nicht wieder vergessen!
Der Heinzenmühlensteg – Natur erleben und Wege verbinden
Ein besonderes Highlight für Wanderer und Spaziergänger in Satteldorf ist der Fußgängersteg über die Jagst bei der ehemaligen Heinzenmühle. Idyllisch in die Flusslandschaft eingebettet, verbindet der Steg nicht nur die beiden Ufer der Jagst, sondern auch bedeutende Wanderwege: Er liegt im Verlauf des Hauptwanderwegs HW4 sowie des Jakobuswegs von Rothenburg ob der Tauber über Hohenberg nach Ulm.
Der Heinzenmühlensteg wurde in traditioneller Holzbauweise erneuert. Die Initiative hierzu ging vom damaligen Förster Kolb aus, die Planung übernahm Dipl.-Ing. Ernst Waldmann. Realisiert wurde das Projekt in den Jahren 1997/1998 in einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion der Gewerblichen Schulen Crailsheim gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Mit einer Länge von 34 Metern überspannt der Steg seit seiner Einweihung am 2. August 1998 die Jagst und bietet heute einen reizvollen Übergang inmitten unberührter Natur. Ob als Etappe auf einer Wanderung, als Zwischenstopp auf dem Jakobusweg oder als Ziel eines gemütlichen Spaziergangs – der Heinzenmühlensteg ist ein Ort, an dem sich Natur, Handwerkskunst und Gemeinschaft auf besondere Weise verbinden.
Wagnersches Oldtimermuseum Ellrichshausen – Eine einzigartige Sammlung
Das Wagnersche Oldtimermuseum Ellrichshausen bewahrt ein einzigartiges Stück Technik- und Mobilitätsgeschichte. Über Jahrzehnte hinweg haben Lore und Rudolf Wagner mit großer Leidenschaft und technischem Sachverstand eine beeindruckende Sammlung historischer Zwei- und Vierräder aufgebaut, die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch vergangene Mobilitätswelten mitnimmt. Mit der Übergabe des ehemaligen Güterbahnhofs Ellrichshausen samt der insgesamt 240 Exponate an die Gemeinde Satteldorf im Jahr 2025 wurde der langfristige Erhalt dieses besonderen Kulturdenkmals gesichert.
Für den Betrieb des Museums ist der Förderverein Wagnersches Oldtimermuseum Ellrichshausen verantwortlich. Die Ehrenamtlichen tragen dazu bei, das Lebenswerk der Familie Wagner für kommende Generationen zu bewahren.
Den Mitgliedsantrag für den Förderverein gibt es hier. Bei Fragen wenden Sie sich an Telefon 07951 4700-0.