Aktuelles
Hammerschmiede Gröningen
Saisonabschluss mit Nachtschmieden
Zum Abschluss der Saison 2026 wird in der Hammerschmiede Gröningen am morgigen Samstag, 31. Oktober, ab 17 Uhr eine schon fast vergessene Tradition wieder neu belebt: das Nachtschmieden. Dieses kam früher nur in Notlagen zum Einsatz. Im Herbst mussten Aufträge nachgearbeitet werden, die in den Sommermonaten aus Energiemangel, also Wasserknappheit, liegen geblieben waren. Man schmiedete dann eben im Herbst Tag und Nacht. Zudem standen die Wintermonate vor der Tür und die nächste Ausfallzeit der Schmiede war schon abzusehen.
Die Nachtschmiederei begann meistens in den ersten Stunden des Tages, etwa um 2 oder 3 Uhr und wurde lediglich um 6 Uhr kurz vom Frühstück unterbrochen. Geschmiedet wurde bei Kerzen- und Petroleumlicht, weil man zum Schmieden sowieso besser in abgedunkelten Werkstätten gearbeitet hat. Man konnte dadurch die Farbe des aufgewärmten Eisens besser erkennen und die Hitzegrade einschätzen.
Aber keine Sorge: Wer das Nachtschmieden in der Hammerschmiede erleben will, muss sich nicht frühmorgens aus dem Bett quälen. Denn das Nachtschmiedeprogramm beginnt am morgigen Samstag erst um 17 Uhr und endet gegen 21 Uhr. Geöffnet hat die Hammerschmiede an diesem Tag bereits ab 11 Uhr. Das Gasthaus „Einkehr zur Hammerschmiede“ hat ebenfalls geöffnet und lädt zum Verweilen in gemütlicher Atmosphäre ein.
Besucher werden gebeten, den Parkplatz an der K 2508 oberhalb der Hammerschmiede zu benutzen und zu Fuß ins Gronachtal zu gehen. Die Zufahrt ist nicht gestattet. Die Hammerschmiede ist eine Außenstelle des Hohenloher Freilandmuseums, die Gemeinde Satteldorf geschäftsführende Betriebsträgerin. Um den Betrieb vor Ort kümmert sich der Förderverein Hammerschmiede.
Fahrradstraße Klingenwiesenweg: Teilfreigabe steht bevor
An der Fahrradstraße Klingenwiesenweg in Satteldorf geht es voran: Auf der ersten gebauten Fahrradstraße im Landkreis Schwäbisch Hall soll am heutigen Freitag die Asphaltdecke aufgebracht werden. Voraussichtlich ab Mitte kommender Woche kann die neue Fahrradstraße genutzt werden.
Dabei ist zu beachten, dass zunächst nicht die gesamte Strecke freigegeben werden kann. Vom Kreisverkehr an der Kreisstraße bis zur Bahnunterführung beziehungsweise zur Abzweigung zur Oberen Gasse ist der Klingenwiesenweg ausschließlich für Radfahrer und Fußgänger vorgesehen. Im weiteren Verlauf ist die Fahrradstraße auch für Pkw freigegeben. Kurz vor beziehungsweise nahe des Bahnübergangs bleibt die Strecke dagegen vorerst gesperrt.
Der Grund dafür sind weitere Bauarbeiten im Bereich des Bahnhofs. Die NOW saniert hier ihre Fernwasserleitung. Im Frühjahr 2027 soll bis Mai das letzte Teilstück der Leitung bis zum Bahnhof erneuert werden. Da diese Arbeiten im selben Bereich wie die Arbeiten für die neue Fahrradstraße stattfinden, wird dort zunächst lediglich eine dünne Deckschicht aufgebracht. Damit soll verhindert werden, dass die neu hergestellte Asphaltdecke durch die späteren Leitungsarbeiten beschädigt wird. Erst nach Abschluss der Arbeiten der NOW wird die Fahrradstraße in diesem Abschnitt endgültig ausgebaut. Bis dahin bleibt der Bereich ausschließlich Radfahrern und Fußgängern vorbehalten.
Hinzu kommt, dass die Bahn am Bahnübergang noch die erforderliche Schleppkurve für Fahrzeuge herstellen muss. Auch deshalb ist eine vollständige Freigabe derzeit noch nicht möglich.
Im weiteren Verlauf, also etwa vom Bahnübergang bis zur Landesstraße und der Straße Birkachring, wird die Fahrradstraße voraussichtlich ebenfalls erst im kommenden Jahr fertiggestellt - da das beauftragte Bauunternehmen im kommenden Frühjahr ohnehin für andere Arbeiten in der Gemeinde vor Ort ist und die Arbeiten so gebündelt werden können.
Mit der Fahrradstraße soll künftig eine sichere und attraktive Verbindung für den Radverkehr entstehen. Dieser soll von der stark frequentierten Kreisstraße K 2659 auf die ruhigere Strecke verlagert werden. Zudem war der Klingenwiesenweg in einem schlechten Zustand und hätte ohnehin saniert werden müssen. Die Fertigstellung der rund 1,5 Millionen Euro teuren Gesamtmaßnahme ist im zweiten Quartal des Jahres 2027 vorgesehen. Die Gemeinde erhält dafür rund 1,15 Millionen Euro an Fördermitteln von Bund und Land.
Erfolgreiche Rohrbruchsuche in Gröningen
Trinkwasser gerettet, Kosten gesenkt
Der Wasserverbrauch im Gröninger Ortsnetz ist aktuell so niedrig wie selten zuvor. Der Grund dafür ist die erfolgreiche Behebung eines außergewöhnlichen Rohrbruchs vergangene Woche, der über längere Zeit Wasser austreten ließ.
Dabei gestaltete sich die Suche nach der Schadstelle schwierig. Das gesamte Leitungsnetz wurde mehrfach mit unterschiedlichen Methoden überprüft. Zahlreiche kleinere Schäden wurden hierbei entdeckt und behoben, teilweise wurden auch Leitungsabschnitte erneuert. Der große Rohrbruch blieb jedoch zunächst verborgen. Erst als Mitarbeiter des Bauhofs an der Gröninger Hauptstraße in der Nähe des Gasthofs Wacker eine feuchte Stelle auf den Pflastersteinen bemerkten, war das Rätsel gelöst.
Die Leitung verlief dort zwischen zwei Felsen. Dadurch wurde die Schallübertragung durch die Erde beeinträchtigt, sodass der Schaden nicht wie üblich anhand des Strömungsgeräuschs lokalisiert werden konnte. Mithilfe alter Leitungspläne, gezielter Nachforschungen und der Entdeckung der feuchten Stelle auf dem Boden gelang es schließlich, die Schadstelle in rund 1,60 Meter Tiefe zu finden und zu beheben.
Und der Erfolg dieser Arbeit ist direkt messbar: Der nächtliche Wasserauslauf im Ortsnetz Gröningen sank deutlich – nahezu auf null. Damit werden erhebliche Wassermengen eingespart und die Gemeinde finanziell entlastet.
„Die aufwendige Suche hat sich gelohnt. Es zeigt sich, dass Investitionen in die Instandhaltung und Erneuerung unserer Wasserleitungen bares Geld sparen und gleichzeitig helfen, unser wertvolles Trinkwasser zu schützen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihre Ausdauer“, sagt Bürgermeister Thomas Haas. An der Suche und Behebung waren die NOW sowie die Mitarbeiter des Bauhofs und der Wasserversorgung der Gemeinde beteiligt.
Übrigens: Die Gemeinde erneuert jährlich rund 1,6 Prozent ihres Wasserrohrnetzes – im Vergleich eine sehr gute Erneuerungsrate. Der Fall Gröningen macht deutlich, wie wichtig es ist, Schäden konsequent aufzuspüren, Leitungen instand zu halten und die Wasserversorgung dadurch langfristig zu sichern.
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Öffentlichkeitsbeteiligung
Amtliche Bekanntmachungen
Veranstaltungen
Saisonabschluss mit Nachtschmieden
31.10.2026
Veranstalter: Hammerschmiede Gröningen
Seniorennachmittag in Ellrichshausen
03.11.2026
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Gröningen-Ellrichshausen-Bronnholzheim
Jahreshauptversammlung
04.11.2026
Veranstalter: Freiwillige Feuerwehr Satteldorf
Karaoke Singen
06.11.2026
Veranstalter: LSF Gröningen
Vereinsmetzelsuppe
06.11.2026
Veranstalter: Förderverein der SpVgg Grön.-Satteldorf
Altpapiersammlung
07.11.2026
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Satteldorf
