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Die maßvolle Entwicklung neuer Wohnbauflächen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich eine Gemeinde nachhaltig weiterentwickeln kann. In Satteldorf und Bronnholzheim sind hierfür nun wichtige Maßnahmen abgeschlossen: Im Wohnbaugebiet Häuslesbühl wurden die Endausbauarbeiten im ersten und zweiten Bauabschnitt fertiggestellt und abgenommen. Auch im Bronnholzheimer Baugebiet Hirtenäcker sind sowohl der Endausbau des ersten als auch die Erschließung des zweiten Bauabschnitts abgeschlossen. Beide Bauvorhaben wurden kürzlich von der Gemeinde abgenommen.

Im Wohnbaugebiet Häuslesbühl ist ein wichtiger Abschnitt der Gesamtentwicklung abgeschlossen. Nachdem die ersten beiden Bauabschnitte bereits erschlossen und die Grundstücke für eine Bebauung vorbereitet worden waren – und größtenteils bebaut sind – standen zuletzt die abschließenden Straßen- und Wegearbeiten an. Insgesamt sind hier 76 Bauplätze entstanden, darunter acht für Mehrfamilienhäuser. Im Frühjahr 2027 folgt die Bepflanzung der Pflanzinseln.

Die Entwicklung des Baugebiets ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Im dritten und letzten Bauabschnitt entstehen derzeit 30 weitere Bauplätze, darunter drei für Mehrfamilienhäuser. Die Erschließungsarbeiten umfassen unter anderem die Verlängerung der bestehenden Straßen, neue Gehwege und Parkbuchten sowie die erforderlichen Kanal-, Wasser- und Versorgungsleitungen. Damit wird das Wohnbaugebiet um weitere attraktive Wohnmöglichkeiten ergänzt.

Auch im Bronnholzheimer Wohnbaugebiet Hirtenäcker sind die Arbeiten abgeschlossen und abgenommen. Hier wurden zwei unterschiedliche Maßnahmen miteinander verbunden: Zum einen erfolgte der Endausbau des ersten Bauabschnitts, zum anderen wurde der zweite Bauabschnitt vollständig erschlossen.

Zum Leistungsumfang gehörten die Asphaltierung der Straßen, die Pflasterung und Neuanlage der Gehwege sowie die Herstellung einer Wendeplatte. Außerdem wurden Kanal-, Wasser-, Strom- und Breitbandleitungen verlegt. Mit dem Abschluss der Erschließung stehen in Bronnholzheim sechs weitere Wohnbauplätze zur Verfügung. Die Gemeinde hat hierfür rund 250.000 Euro investiert.

Für Bürgermeister Thomas Haas sind die abgeschlossenen Maßnahmen ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Gemeinde: „Wir wollen unseren Bürgerinnen und Bürgern in allen Teilorten attraktive Möglichkeiten bieten, hier zu wohnen und sich langfristig niederzulassen. Dazu gehört, dass wir in allen größeren Teilorten Wohnbauentwicklung ermöglichen. Denn lebendige Ortskerne und eine gute Infrastruktur sind wichtige Voraussetzungen für eine lebenswerte Gemeinde.“ Er dankte dem Bauunternehmen Ernst Hähnlein und dem Ingenieurbüro Ziegler darüber hinaus für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf beiden Baustellen.

Im nächsten Schritt werden die Bauplätze in Bronnholzheim vermessen. Dann können die Grundstückspreise kalkuliert und durch den Gemeinderat festgelegt werden. Wenn anschließend die Vermarktung beginnt, wird hierüber wieder berichtet.

Wenn sich im Herbst das Laub auf den Gehwegen sammelt, lohnt sich ein Blick auf den Bereich vor der eigenen Haustür. Denn neben Laub und Schmutz muss auch Unkraut regelmäßig entfernt werden. So bleiben die Wege sauber, gut begehbar und das Ortsbild gepflegt.

Laut der kommunalen Streupflicht-Satzung sind Grundstückseigentümer sowie Besitzer, beispielsweise Mieter und Pächter, für die Reinigung der Gehwege zuständig. Dazu gehört ausdrücklich auch das Entfernen von Unkraut, Laub, Schmutz und Unrat.

Welche Flächen müssen gereinigt werden?

Gibt es einen Gehweg, ist dieser zu reinigen. Fehlt ein Gehweg, erstreckt sich die Reinigungspflicht auf einen 1 Meter breiten Streifen am Fahrbahnrand. Auch in verkehrsberuhigten Bereichen ist grundsätzlich ein 1 Meter breiter Randstreifen zu reinigen. Bei gemeinsamen Geh- und Radwegen sowie bestimmten Fußwegen gelten ebenfalls die Regelungen der Satzung. Verläuft ein Gehweg nur auf einer Straßenseite, sind die Anlieger dieser Seite zuständig. Dieselben Regelungen gelten übrigens auch im Winter für das Schneeräumen und Streuen.

Bitte achten Sie darauf, die Oberfläche beim Entfernen des Unkrauts nicht zu beschädigen. Pflanzenreste und Kehricht dürfen außerdem nicht in Straßenrinnen, Straßeneinläufe oder Entwässerungsgräben gelangen, sondern müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.

Mit ein wenig regelmäßigem Einsatz lässt sich viel erreichen: Gepflegte Gehwege verschönern das Ortsbild und tragen dazu bei, dass alle sicher und bequem unterwegs sein können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Die vollständige Streupflicht-Satzung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.satteldorf.de) im Bereich „Gemeinde“ unter „Ortsrecht & Gebühren“.

An der Fahrradstraße Klingenwiesenweg in Satteldorf geht es voran: Auf der ersten gebauten Fahrradstraße im Landkreis Schwäbisch Hall soll am heutigen Freitag die Asphaltdecke aufgebracht werden. Voraussichtlich ab Mitte kommender Woche kann die neue Fahrradstraße genutzt werden.

Dabei ist zu beachten, dass zunächst nicht die gesamte Strecke freigegeben werden kann. Vom Kreisverkehr an der Kreisstraße bis zur Bahnunterführung beziehungsweise zur Abzweigung zur Oberen Gasse ist der Klingenwiesenweg ausschließlich für Radfahrer und Fußgänger vorgesehen. Im weiteren Verlauf ist die Fahrradstraße auch für Pkw freigegeben. Kurz vor beziehungsweise nahe des Bahnübergangs bleibt die Strecke dagegen vorerst gesperrt.

Der Grund dafür sind weitere Bauarbeiten im Bereich des Bahnhofs. Die NOW saniert hier ihre Fernwasserleitung. Im Frühjahr 2027 soll bis Mai das letzte Teilstück der Leitung bis zum Bahnhof erneuert werden. Da diese Arbeiten im selben Bereich wie die Arbeiten für die neue Fahrradstraße stattfinden, wird dort zunächst lediglich eine dünne Deckschicht aufgebracht. Damit soll verhindert werden, dass die neu hergestellte Asphaltdecke durch die späteren Leitungsarbeiten beschädigt wird. Erst nach Abschluss der Arbeiten der NOW wird die Fahrradstraße in diesem Abschnitt endgültig ausgebaut. Bis dahin bleibt der Bereich ausschließlich Radfahrern und Fußgängern vorbehalten.

Hinzu kommt, dass die Bahn am Bahnübergang noch die erforderliche Schleppkurve für Fahrzeuge herstellen muss. Auch deshalb ist eine vollständige Freigabe derzeit noch nicht möglich.

Im weiteren Verlauf, also etwa vom Bahnübergang bis zur Landesstraße und der Straße Birkachring, wird die Fahrradstraße voraussichtlich ebenfalls erst im kommenden Jahr fertiggestellt - da das beauftragte Bauunternehmen im kommenden Frühjahr ohnehin für andere Arbeiten in der Gemeinde vor Ort ist und die Arbeiten so gebündelt werden können.

Mit der Fahrradstraße soll künftig eine sichere und attraktive Verbindung für den Radverkehr entstehen. Dieser soll von der stark frequentierten Kreisstraße K 2659 auf die ruhigere Strecke verlagert werden. Zudem war der Klingenwiesenweg in einem schlechten Zustand und hätte ohnehin saniert werden müssen. Die Fertigstellung der rund 1,5 Millionen Euro teuren Gesamtmaßnahme ist im zweiten Quartal des Jahres 2027 vorgesehen. Die Gemeinde erhält dafür rund 1,15 Millionen Euro an Fördermitteln von Bund und Land.

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Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Satteldorf